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	<title>...::: Lieblingsbuchhandlung.de :::...</title>
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		<title>/ / Blau steht dir nicht. Matrosenroman</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Roman beginnt so: Ihre Großeltern wohnten am Meer. Sie wurden nie müde zu betonen, dass sie dort wohnten, wo andere Urlaub machen. Die Großmutter sagte es auch an diesem Morgen, als sie dem Großvater auf der Veranda Kaffee nachschenkte. Er stoppte sie mit einer Handbewegung. Neben ihm nickte Jenny, wippte ein wenig auf ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/09/schalanskymatrosen.jpg" alt="schalanskymatrosen" title="schalanskymatrosen" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-1295" />Der Roman beginnt so:<br />
<i>Ihre Großeltern wohnten am Meer. Sie wurden nie müde zu betonen, dass sie dort wohnten, wo andere Urlaub machen. Die Großmutter sagte es auch an diesem Morgen, als sie dem Großvater auf der Veranda Kaffee nachschenkte. Er stoppte sie mit einer Handbewegung. Neben ihm nickte Jenny, wippte ein wenig auf ihrem Stuhl und schaute aufs Fensterbrett. Dort waren die Schätze der Großmutter sorgfältig aufgereiht: eine Holzpuppe aus Ungarn, eine Vase mit blauäugigen Pfauenfedern, eine flammenfarbene Korallenkette in einer offenen Schatulle, zusammengerollt wie eine Schlange. Etwas abseits lag ein Seeigel.</i></p>
<p>Der „Matrosenroman“ hat nur gut 130 Seiten in sechs Kapiteln und ist irgendwie gar kein Roman. Kapitel eins, drei und fünf erzählen von Jenny, die immer wieder mal die Großeltern auf Usedom besucht, wo sie mit dem Großvater herumzieht und das Meer kennenlernt. <span id="more-1294"></span>Man geht als Leser davon aus, dass es sich hier um die Kindheitserinnerungen der Autorin handelt, zumal immer wieder private Fotos abgebildet sind.<br />
Die Kapitel zwei, vier und sechs werden von einem erwachsenen „Ich“ erzählt, wohl von der erwachsenen Jenny, die als Kind ihre Faszination für Matrosen entdeckte und sie als Erwachsene immer noch empfindet. Diese Erwachsenengeschichten empfand ich als irgendwie undurchsichtig – sie fährt irgendwohin (Riga, Odessa, New York), sieht etwas, zum Beispiel einen Matrosen, und schweift dann ausgiebig ab in historische Berichte über verschiedene Leute (im Matrosenanzug), sodass wir am Ende die Hand voller Puzzleteile haben, die sich aber nicht recht zu einem Gesamtbild zusammenfügen wollen. Es kommen halt immer wieder Matrosen vor, und die sind ebenfalls abgebildet.<br />
Das Buch macht mich völlig ratlos. Immer wieder wunderschön, schöne Bilder, aber eben nur im Kleinen. Man hat den Eindruck, Judith Schalansky hat ein paar Fotos von Menschen in Matrosenanzügen gesammelt, etwas dazu geschrieben, und bevor sich daraus etwas Zusammenhängendes ergeben konnte, war es schon gedruckt. Was nicht schlecht ist. Aber so ganz hat mir der Matrosenanzug als roter Faden nicht gereicht, auch wenn er als Faszinosum durchaus plausibel wird und das alles sehr poetisch ist.</p>
<p>Judith Schalansky ist ansonsten übrigens die Frau, die den wundervollen <a href=http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?p=859>Atlas der abgelegenen Inseln</a> verfasst hat, den Sie hoffentlich alle schon längst gekauft haben. Wenn nicht: los. </p>
<p>Judith Schalansky steht im Regal zwischen Marjane Satrapi und Bernhard Schlink.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Blau steht dir nicht. Matrosenroman&#8221; von Judith Schalansky</strong></p>
<p>ISBN 3866480784 [Mare, Gebundene Ausgabe, 18,00 EUR] &#8211; <a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung (3866480784)" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HABEN!!</strong></span></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezensent:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=660" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Isabel Bogdan</strong></span></a> <span style="text-decoration: underline;">Kategorie:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?cat=4" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Perlentauchen</strong></span></a></p>
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		<title>/ / Runterkommen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 07:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ja, ja! Leute, es gibt da draußen so viele so tolle Bücher, es ist die wahre Pracht, lest! Lest tolle Bücher, zum Beispiel dieses hier. Es fängt so an: Als er in seinem schwarzen Mercedes-Benz um die Ecke summt, kneift sie die Augen zusammen und umarmt den sonnenwarmen Stamm. Mein Freund, der Baum. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="links" src="http://www.torstenwoywod.de/RK.JPG" border="0" alt="(c) rowohlt Verlag 2010" />Ja, ja, ja! Leute, es gibt da draußen so viele so tolle Bücher, es ist die wahre Pracht, lest! Lest tolle Bücher, zum Beispiel dieses hier. Es fängt so an:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Als er in seinem schwarzen Mercedes-Benz um die Ecke summt, kneift sie die Augen zusammen und umarmt den sonnenwarmen Stamm.<br />
Mein Freund, der Baum.<br />
Sie pult ein paar Stücke aus der weichen, moosigen Rinde und tritt vor Aufregung mit der Fußspitze gegen das Holz. Von vorn das Ploffen der Wagentür, das Knacken der Verriegelung, sie kennt sein Auto, auf dem Nummernschild seine Initialen und ein Aufkleber: Ich bremse auch für Rentner. Er streckt sich, Arme Richtung Himmel, eine unglaubliche Bläue heute, wie glühendes Metall, Flecken unter den Achseln, sein Ehering blitzt – Ehe, da war doch was – und macht dabei ein Geräusch wie ein Tier aus einem Zeichentrickfilm.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dani steht hinter einem Baum am Waldrand und beobachtet Erik. Erik ist ein gutsituierter Anwalt mit Einfamilienhaus im Grünen, Frau und zwei Kindern. Dani ist Putzfrau und hat ein Problem. Erik hat auch Probleme, seine Frau ebenfalls, in weiteren Rollen: Tom, Karin, Doreen, Zusanna, Thomasz, Johannes und so weiter: alle haben ihre Probleme, manche eine handfeste Macke, alle wären gern ein bisschen glücklich und sind ein bisschen kaputt. Alle wollen Sex, manche haben reichlich davon, andere nicht. Die meisten trinken, manche mehr, andere weniger.<span id="more-1284"></span><br />
Irgendwann entdeckt Erik Dani auf ihrem Beobachtungsposten am Waldrand. Er findet es erregend, beobachtet zu werden, eine Weile lang spielen die beiden eine Art Spiel. Bis das nicht mehr gut geht und die anderen alle auf die ein oder andere Weise mit hineingezogen werden. Jeder liebt jemanden, oder auch nicht, schläft aber mit jemand anderem, oder auch nicht, deswegen passiert alles mögliche, und am Ende geht es keinem wirklich besser. Oder vielleicht dem ein oder anderen ein kleines bisschen besser, anderen ein bisschen schlechter. Oder eben auch nicht, man weiß es nicht. Wie im Leben. Und das alles wird in einer Sprache geschildert, die schnoddrig ist und schonungslos und echt und so ehrlich, dass es manchmal weh- und immer guttut, so ohne jeden Kunstwillen, und das muss man auch erstmal können, dass es so wirkt wie einfach so dahingeschrieben, weil es nun mal so ist. Und die Dialoge. Großartiges Buch.<br />
Katrin Seddig kommt im Regal zwischen David Sedaris und Anna Seghers.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Runterkommen&#8221; von Katrin Seddig</strong></p>
<p>ISBN: 3871346713 [Rowohlt Berlin, gebundene Ausgabe, 19,95 € - <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (3871346713)" target="_blank"> HABEN!!</a></span></strong>]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezensentin:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=660" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Isabel Bogdan</strong></span></a> <span style="text-decoration: underline;">Kategorie:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?cat=3" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Druckfrisch</strong></span></a></p>
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		<title>/ / Eine Frau flieht vor einer Nachricht</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 20:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perlentauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das zweite Kapitel fängt so an: Stotternd schlängelte sich die Kolonne aus Zivilfahrzeugen, Jeeps, Militärkrankenwagen, Panzern und riesigen Bulldozern auf Transportern dahin. Der Taxifahrer, mit dem sie fuhren, war still und grimmig, seine Hand lag auf dem Schaltknüppel des Mercedes, sein breiter Nacken bewegte sich nicht, und schon mehrere Minuten hatte er weder sie noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="rechts" src="http://www.torstenwoywod.de/EFfveN.jpg" border="0" alt="(c) Hanser Verlag 2009" />Das zweite Kapitel fängt so an:<br />
<em>Stotternd schlängelte sich die Kolonne aus Zivilfahrzeugen, Jeeps, Militärkrankenwagen, Panzern und riesigen Bulldozern auf Transportern dahin. Der Taxifahrer, mit dem sie fuhren, war still und grimmig, seine Hand lag auf dem Schaltknüppel des Mercedes, sein breiter Nacken bewegte sich nicht, und schon mehrere Minuten hatte er weder sie noch Ofer angeschaut.<br />
Bereits beim Einsteigen hatte Ofer wütend die Luft durch die Lippen gepresst, und sein Blick sagte, das war aber eine tolle Idee, Mama, ausgerechnet ihn für diese Fahrt zu rufen, und erst da begann sie etwas zu begreifen – um sieben Uhr früh hatte sie Sami angerufen, er möge bitte kommen, er solle sich auf eine lange Fahrt einstellen, in die Gegend des Berges Gilboa.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Frau flieht vor einer Nachricht. Die Frau heißt Ora, und eigentlich wollte sie mit ihrem erwachsenen Sohn Ofer zusammen eine Wanderung durch Galiläa machen, eine Woche lang, zur Feier seiner Entlassung aus der Armee. Jetzt muss Ofer aber doch noch mal hin, in den Krieg. Und Ora flieht, sie flieht vor der Nachricht, dass er gefallen ist. Von dem Moment an, da Ofer nicht mehr zu Hause ist, hält sie es dort nicht mehr aus, weil sie dauernd damit rechnen muss, dass „sie“ kommen, um ihr diese Nachricht zu überbringen. <span id="more-1274"></span>Zum Überbringen einer Nachricht gehören aber immer zwei: einer, der sie überbringt, und einer, der sie empfängt. Wenn Ora einfach nicht da ist, dann kann die Nachricht auch nicht überbracht werden. Sie beschützt ihren Sohn sozusagen, indem sie nicht da ist. Und so macht sie die geplante Wanderung trotzdem, und zwar zusammen mit ihrem Jugendfreund Avram. Und auf dieser Wanderung reden sie miteinander.<br />
Es geht um eine Frau zwischen zwei Männern, und mit zwei Söhnen noch dazu, also sozusagen zwischen vier Männern, und um die komplizierten Beziehungen zwischen diesen fünf Personen – eine sehr intime, persönliche, familiäre Geschichte, in der sich aber die große Politik spiegelt. Anders gesagt: in der der ewige Krieg in Israel, wie wahrscheinlich in den meisten israelischen Familien, eine furchtbare Rolle spielt und die Beziehungen und die Leben aller verändert. Und es geht um Leidenschaft, ebenso um leidenschaftliche Liebe wie um leidenschaftliche Angst, um sich selbst und um andere, bis zur völligen Unvernunft und Panik.<br />
Es ist grausam und grauenhaft, natürlich, und es ist wahnsinnig gut. Ein sensationelles Buch, unglaublich intensiv, 728 Seiten lang, und zwar große und sehr vollgeschriebene Seiten, und es ist kein Wort zu viel. Ich habe ja normalerweise eher Angst vor so dicken Büchern, aber dies wurde mir keine Sekunde zu lang. Anne Birkenhauers Übersetzung ist, ich möchte fast sagen: makellos (Tippfehler zählen nicht). Ich ziehe tief meinen Hut vor dem Autor wie auch der Übersetzerin. Sie haben gemeinsam den <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/news/david-grossman-und-anne-birkenhauer-werden-mit-dem-internationalen-literaturpreis-albatros-ausgezeichnet-.html">Albatros-Literaturpreis</a> bekommen, und das freut mich sehr. Und Euch lege ich dieses Buch ans Herz. Das ist ein Buch, das bleibt. Und das einen dankbar macht, in Frieden zu leben.<br />
David Grossman bekommt einen Regalplatz zwischen Grimmelshausen und Klaus Groth.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Eine Frau flieht vor einer Nachricht&#8221; von David Grossman</strong></p>
<p>[ <span style="text-decoration: underline;">Übersetzerin:</span> Anne Birkenhauer / <span style="text-decoration: underline;">Originaltitel:</span> "Ischa borachat me-bessora" ]</p>
<p>ISBN: 3446233970 [Hanse, gebundene Ausgabe, 24,90 € - <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (3446233970)" target="_blank"> HABEN!!</a></span></strong>]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezensent:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=660" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Isabel Bogdan</strong></span></a></p>
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		<title>/ / Buchgrüße aus Kamen. &#8211; Episode #4.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 14:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, es gibt einen neuen &#8220;Buchgruß aus Kamen&#8221;! Die vierte Ausgabe unserer Aktion ist ab sofort nicht nur in Form eines [neuen] Videos abrufbar, sondern beschert auch diesmal fünf Postboten die ehrenvolle Aufgabe des Buchgruß-Zustellens [in diesem Fall sogar: fünf signierter(!) Exemplare]. In der aktuellen Episode stellt der bekannte Kamener Autor Heinrich Peuckmann uns und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="links" src="http://www.torstenwoywod.de/BG4.JPG" border="0" alt="(c) Torsten Woywod 2010" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ja, es gibt einen neuen <strong><a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?p=1086" target="_self">&#8220;Buchgruß aus Kamen&#8221;</a></strong>!</p>
<p style="text-align: justify;">Die vierte Ausgabe unserer Aktion ist ab sofort nicht nur in Form eines [neuen] Videos abrufbar, sondern beschert auch diesmal fünf Postboten die ehrenvolle Aufgabe des Buchgruß-Zustellens [in diesem Fall sogar: fünf signierter(!) Exemplare].</p>
<p style="text-align: justify;">In der aktuellen Episode stellt der bekannte Kamener Autor <a href="http://www.heinrich-peuckmann.de/" target="_self">Heinrich Peuckmann</a> uns und Euch seinen neuesten Kriminalroman vor: <em>&#8220;Heimkehr&#8221;</em>.</p>
<p><span id="more-1269"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OCUKc5diDrQ" target="_blank"><strong>HIER</strong></a> buchgrüßt er per Videobotschaft,</p>
<p style="text-align: justify;">und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QUiWSztPo3I" target="_blank">an dieser Stelle</a> wird noch einmal erklärt, was es mit der gesamten Aktion auf sich hat. -Wir danken dem (verlegenden) <a href="http://www.aschendorff-buchverlag.de/" target="_blank">Aschendorff Verlag</a> ganz herzlich für die großzügige und beispiellose Unterstützung!-</p>
<p style="text-align: justify;">- Solltet Ihr erst jetzt auf unsere Buchgrüße aufmerksam geworden sein, legen wir Euch wärmstens unsere facebook-Freundschaft ans Herz [<a href="http://www.facebook.com/Lieblingsbuchhandlung" target="_blank">hier</a> auf "Gefällt mir" klicken &amp; Eure Adressdaten per Mail an Lieblingsbuchhandlung@yahoo.de übermitteln], mit der ihr automatisch für die nachfolgenden Buchgruß-Ausgaben registriert seid&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Und nun:<br />
<strong>Viel Spaß &amp; Erfolg!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormalCxSpFirst" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Autor:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=156" target="_self"><span style="color:  #ff0000;"><strong>Torsten Woywod</strong></span></a> <span style="text-decoration: underline;">Kategorie:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?cat=1" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Allgemeines</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>/ / Die Schattenboxerin</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 09:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Perlentauchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Roman beginnt so: Sie ist meine Nachbarin. Seit Jahren leben wir im gleichen Stockwerk. Ab und zu stoßen wir gemeinsam unsere schweren Schlüssel in die Gründerzeittüren. Dann verschwinde ich in meinem Hausflur, einem langen, schmalen Schlauch, belegt mit gelbem Hanf, kaum einen Meter breit. Und sie in ihrem, mit den noch im Einheitsbraun der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="rechts" src="http://www.torstenwoywod.de/DSb.jpg" border="0" alt="(c) Schöffling 1999" />Der Roman beginnt so:<br />
<em>Sie ist meine Nachbarin. Seit Jahren leben wir im gleichen Stockwerk. Ab und zu stoßen wir gemeinsam unsere schweren Schlüssel in die Gründerzeittüren. Dann verschwinde ich in meinem Hausflur, einem langen, schmalen Schlauch, belegt mit gelbem Hanf, kaum einen Meter breit. Und sie in ihrem, mit den noch im Einheitsbraun der vierziger Jahre gestrichenen Dielen. Die Farbe ist scheußlich. Matt glänzend und kaum zu entfernen, ähnelt sie dem Kot, den die Schäferhunde hier aufs Pflaster werfen, wenn sie von ihren Besitzern mit rostfarbenen Fertigfutterklumpen ernährt werden.<br />
Seit einer Woche ist es still im Seitenflügel des ehemals vornehmen jüdischen Mietshauses in der Lehniner Straße, den wir als einzige noch bewohnen, sie und ich.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Die Nachbarin mit dem Namen Dunkel ist plötzlich nicht mehr da. Die Erzählerin bricht aus reiner Neugier in ihre Wohnung ein, mal nachsehen, ob sich da ein Hinweis auf ihren Verbleib findet. Sie selbst lebt illegal in dem abbruchreifen Haus, Dunkel ist die letzte legale Mieterin.<span id="more-1261"></span><br />
Die Erzählerin selbst heißt Hell und ist „die Schattenboxerin“, denn sie betreibt eine asiatische Kampfsportart. Über diese kleine Albernheit kann man allerdings ganz gut hinwegsehen, zumal man sie eh nur aus dem Klappentext weiß, im Text selbst wird der Name erst spät und auch nur einmal genannt. Ob er stimmt oder ob er an der Stelle ein Scherz sein soll, ist nicht mal klar.<br />
Plötzlich steht ein Mann in Dunkels Wohnung, der sie ebenfalls sucht. Und dann entwickelt sich eine veritable Räuberpistole von Geschichte, deren Eckdaten man leider ebenfalls nicht erst aus dem Buch erfährt, sondern schon im Klappentext serviert bekommen hat. Wie oft habe ich mir nun schon vorgenommen, keine Klappentexte zu lesen? Waah! Nützt es was, wenn ich hier nichts ausplaudere und Euch sage, „lest den Klappentext nicht“? Tut Ihr das dann wirklich nicht? Natürlich liest man den Klappentext, verdammte Axt! Wie mich sowas aufregt! Mann!<br />
Lieber Schöffling-Verlag, da das Buch ja nicht mehr so ganz neu ist (1999), nehme ich an, Ihr habt den Klappentextschreiber inzwischen gefeuert, ja? Gut.<br />
Wo war ich? Das ist nämlich ein tolles Buch. Vor allem, wenn man den Klappentext nicht gelesen hat. Sehr viel heruntergekommene Berlinstimmung um die Zeit des Mauerfalls, ohne dass der besonders thematisiert würde. Spannend zu lesen, dabei wird sehr ruhig erzählt, es spricht eine erstaunliche Gelassenheit aus der Erzählerin, zu der sie eigentlich keinen rechten Grund hat. Dicke Leseempfehlung, schon wieder!</p>
<p>Inka Parei bekommt einen Regalplatz zwischen Orhan Pamuk und Dorothy Parker.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Die Schattenboxerin&#8221; von Inka Parei</strong></p>
<p>ISBN: 3895611050 [Schöffling, gebundene Ausgabe, 18,90 € - <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (3895611050)" target="_blank"> HABEN!!</a></span></strong>]</p>
<p>ISBN: 3442735041 [btb, Taschenbuch, 8,00 € - <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (3442735041)" target="_blank"> HABEN!!</a></span></strong>]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezensentin:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=660" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Isabel Bogdan</strong></span></a> <span style="text-decoration: underline;">Kategorie:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?cat=4" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Perlentauchen</strong></span></a></p>
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		<title>/ / Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 14:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Roman beginnt so: Seine Kindheit, das hatte die Baufirma Brüning auch gar nicht mehr zu beschönigen versucht, würde in der Mitte auseinanderbrechen, eher früher als später, in zwei Teile. Der Westflügel, in dem er mit seiner Mutter und ihrer übermächtigen Liebe groß geworden war, mit seinem Großvater, dem Bildhauer, den man den Rodin des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="links" src="http://www.torstenwoywod.de/DMdddJf.jpg" border="0" alt="(c) Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch 2010" /> Der Roman beginnt so:<br />
<em>Seine Kindheit, das hatte die Baufirma Brüning auch gar nicht mehr zu beschönigen versucht, würde in der Mitte auseinanderbrechen, eher früher als später, in zwei Teile.<br />
Der Westflügel, in dem er mit seiner Mutter und ihrer übermächtigen Liebe groß geworden war, mit seinem Großvater, dem Bildhauer, den man den Rodin des Nordens nannte, sowie seiner Großmutter, die jeden Tag norddeutschen Butterkuchen backte – dieser Westflügel des Hauses würde zuerst absacken und im Teufelsmoor untergehen. Dabei würde sich der Ostflügel, in dem der Rest der Familie gelebt hatte, gleichzeitig in die Höhe heben, bis das ganze Haus in der Mitte in zwei Stücke breche. Und dann würde der Ostflügel zurück in den Schlamm fallen und vermutlich früher oder später auch dieser Teil der Familie Kück herabsinken – mit seinen sommersprossigen Johans, den blauäugigen Hinrichs, den Milchkühen und Mördern, dem Schnaps und dem schönen, strohblonden Bauernmodell Marie, das noch heute auf dem Bild eines alten Worpsweders wie ein Gespenst erschien.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Von der einst unübersichtlich großen Familie sind nicht mehr viele übrig; Paul lebt in Berlin und versucht erfolglos, eine Galerie zu etablieren, seine Mutter lebt auf Lanzarote, gibt dort Bewusstseinsseminare und schickt ihm ständig Salat mit der Post, damit er in der vitaminlosen Großstadt etwas Gesundes zu essen bekommt, und im riesigen alten Bauernhaus in Worpswede lebt nur noch Nullkück, der ein bisschen zurückgeblieben ist.<span id="more-1253"></span> Jetzt sackt das Haus ab, und Paul muss hin und sich darum kümmern, dass es neu gegründet wird. Wände einreißen, tief bohren, Beton reingießen.<br />
Eine Reise zurück in die Vergangenheit also, mit reichlich Rückblicken und Erinnerungen, und Moritz Rinke schöpft aus dem Vollen: Nullkück wirft in seiner Jugend vom fahrenden Trecker Liebesbriefe ab, ein veritables Duell geht schief, ein zurückgewiesener Liebhaber klaut den Güllewagen der Nachbarn, die schöne Marie wurde von der Gestapo abgeholt, weil sie Kommunistin war (heißt es), die unfruchtbare Hilde bekommt doch noch ein Kind, außerdem geben sich Willy Brandt und Rainer Maria Rilke bei den Kücks quasi die Klinke in die Hand (das mit Willy Brandt ist durch ein von ihm angebissenes Stück Butterkuchen im Tiefkühler belegt, von Rilke gibt es einen Topf), einer geht nur bei Regen in den Puff und trinkt dort Fencheltee, und bei den Grabungen ums Haus wird Erstaunliches ausgebuddelt, während gleichzeitig die lebensgroßen Bronze-Skulpturen berühmter Männer, die der Großvater angefertigt hat, im Moor versinken. Und alles andere ist auch nicht unbedingt so, wie es aussieht.<br />
Was für ein Buch! Da wird nicht gekleckert, da wird geklotzt und mit Material geprasst, das einem anderen womöglich für vier Romane gereicht hätte. Nichts ist zu grotesk, man muss anfangs oft lachen, und später, man ahnt es schon, ist das natürlich alles gar nicht witzig. Und erfreulicherweise ist am Ende auch nicht alles geklärt. Ich bin jetzt jedenfalls offiziell in Moritz Rinke verliebt und verzeihe ihm sogar ein paar fehlende Genitive und dies und das. Und ich will jetzt unbedingt mal nach Worpswede. Himmel gucken und so. Und mal nachsehen, was tatsächlich vor der großen Kunstschau steht. Und was drinhängt. Lest dieses Buch! Toll, toll, toll.<br />
Danke an Annerose Beurich von stories! für die Empfehlung und für den Satz <em>„man möchte beim Lesen dauernd, dass Detlev Buck das verfilmt“</em>, denn genau so ist es. Und Buck selbst soll den Nullkück spielen.<br />
Moritz Rinke wohnt im Regal zwischen Monika Rinck und Meg Rossoff.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel&#8221; von Moritz Rinke</strong></p>
<p>ISBN: 3462041908 [Kiepenheuer und Witsch, gebundene Ausgabe, 19,95 € - <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (3462041908)" target="_blank"> HABEN!!</a></span></strong>]</p>
<p>ISBN: 3833725877 [Jumbo Neue Medien und Verlag, Hörbuch, 24,95 € - <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (3833725877)" target="_blank"> HABEN!!</a></span></strong>]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezensentin:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=660" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Isabel Bogdan</strong></span></a> <span style="text-decoration: underline;">Kategorie:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?cat=3" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Druckfrisch</strong></span></a></p>
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		<title>/ / Kupidos Chronik</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 10:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zurückgeblättert]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Roman beginnt so: Kupido Kakerlak kroch nicht auf die übliche Weise aus dem Mutterleib, sondern schlüpfte aus den Geschichten, die sie erzählte. Vielerlei Gestalt nahmen sie an, diese Geschichten. In einer hieß es, seine Mutter sei Jungfrau und riemendünn, und niemand habe auch nur geahnt, dass sie schwanger war. Bis der kleine Kümmerling da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="links" src="http://www.torstenwoywod.de/KC.jpg" border="0" alt="(c) Osburg Verlag 2009" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Roman beginnt so:<br />
<em>Kupido Kakerlak kroch nicht auf die übliche Weise aus dem Mutterleib, sondern schlüpfte aus den Geschichten, die sie erzählte. Vielerlei Gestalt nahmen sie an, diese Geschichten. In einer hieß es, seine Mutter sei Jungfrau und riemendünn, und niemand habe auch nur geahnt, dass sie schwanger war. Bis der kleine Kümmerling da war. Ein andermal sagte man, sie sei seltsam lange recht deutlich schwanger gewesen, habe einen richtig dicken Bauch gehabt, drei oder vier Jahre lang, ehe dann der Berg eine Maus gebar. Je nachdem, wie sie gelaunt war und in welcher Phase der Mond gerade stand, behauptete sie, es sei gar nicht ihr Kind, sondern einfach von einem Fremden, der zufällig des Nachts vorbeigekommen sei und dessen Gesicht sie nie gesehen habe, in ihrer Hütte abgelegt worden, gleich nach der Geburt; die Nachgeburt habe noch an der Nabelschnur gehangen.</em></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist um 1760. Der <span id="more-1241"></span>Kümmerling Kupido Kakerlak wächst bei seiner Mutter, einer schwarzen Kontraktarbeiterin, auf dem Hof eines weißen Farmers in Südafrika heran. Eines Tages kommt ein fliegender Händler vorbei, dem er sich anschließt; er zieht einige Jahre mit ihm durchs Land und findet nach einem ausschweifenden Leben mit reichlich Frauen und Alkohol schließlich zum christlichen Glauben und schwört der Sünde ab. Kupido Kakerlak lernt in einer Missionsstation Lesen und Schreiben und wird der erste schwarze Missionar Südafrikas. Eine historische Figur, eine wahre Geschichte, wenn auch literarisch aufbereitet, im Nachwort heißt es: „Wiewohl der Roman in seiner vorliegenden Form fiktional ist, beruht er in den wesentlichen Grundzügen auf einer wahren Geschichte.“ Die übrigen (weißen) Missionare beispielsweise sind alle recht gut dokumentiert, Kupido selbst nicht ganz so gut, aber doch auch. Nur am Ende hat der Autor Kupidos tatsächliche Lebensgeschichte ein wenig abgeändert, aus, wie er schreibt „erzählerischen Gründen“, die ich allerdings nicht ganz nachvollziehen kann. Ich meine, man hätte gut bei der Wahrheit bleiben können, aber das mag Ansichtssache sein.<br />
Erzählt wird im ersten Teil von einem allwissenden Erzähler, im zweiten Teil vom Missionar Reverend James Read, am Ende schließlich wieder vom Erzähler, sodass wir zwischen magischem Realismus und frommem Salbadern schwanken. Das salbungsvolle Geschwurbel des Missionars ist außerdem mit reichlich historischen Fakten über die politische Situation in Südafrika am Beginn des 19. Jahrhunderts gespickt; die Gemengelage zwischen Hottentotten, Buschmännern, Khoi, Xhosa, Missionaren, Kolonisten, vertriebenen Farmern, entlaufenen Sklaven, Engländern und Holländern ist nicht ganz einfach zu durchschauen. Ich fand diesen Teil stellenweise ein wenig anstrengend zu lesen, aber das liegt natürlich in der Person des Missionars und der politischen Situation begründet und passt von daher schon.<br />
Mit dem magischen Realismus des ersten Teils kam ich überraschenderweise viel besser zurecht als ich dachte. Naturgeister und so was sind nicht gerade mein Thema, aber hier konnte ich sie gut haben, sie gehören hierhin, sie sind selbstverständlich, und ich bringe ihnen deutlich mehr Verständnis und Wohlwollen entgegen als der Frömmelei und diesem verdrehten Gedanken „Gott hat uns all das Leid geschickt, um unseren Glauben zu stärken“. Andererseits tut die Kirche hier tatsächlich auch Gutes – die Zweischneidigkeit des Missionierens tritt sehr schön zutage, ohne dass irgendetwas gewertet würde.<br />
Ich habe das Buch von der Übersetzerin geschenkt bekommen, weil sie es so sehr liebt. Meine Begeisterung ist nicht ganz so überschäumend wie ihre, aber ich kann sie irgendwie nachvollziehen. Dieser Kupido Kakerlak ist eine faszinierende Person – manchmal möchte man ihn packen und schütteln, damit er zur Besinnung kommt, und genauso oft muss man ihn bewundern. Ebenso wie den Rest der Missionare. Und ich denke auch Tage später noch über Glauben und Aberglauben nach und über Sinn und Unsinn von Missionierungen.</p>
<p style="text-align: justify;">André Brink bekommt einen Regalplatz zwischen Jean Anthèlme Brillat-Savarin und Charlotte Brontë.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8220;Kupidos Chronik&#8221; von André Brink</strong></p>
<p>[ <span style="text-decoration: underline;">Übersetzerin:</span> Inge Leipold / <span style="text-decoration: underline;">Originaltitel:</span> "Praying Mantis" ]</p>
<p>ISBN: 3940731277 [Osburg Verlag, gebundene Ausgabe, 19,95 € - <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (3940731277)" target="_blank"> HABEN!!</a></span></strong>]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezensent:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=660" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Isabel Bogdan</strong></span></a></p>
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		<title>/ / Wir benötigen EURE Hilfe: Geheimplan entflogen!</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 12:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bitten wir um Eure dringliche Mithilfe: Ursprünglich hatten wir einen Überraschungs-Plan ausgearbeitet, der derart ausgefeilt war, dass uns bereits die ersten Bewerbungsschreiben zur Nageldesignerin erreichten. Alles lief vollkommen reibungslos, und so bogen wir schließlich voller Stolz und Vorfreude auf die Zielgerade ein, wo die reizvollste aller Versuchungen einen Hinterhalt geplant hatte, der unseren Plan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="rechts" src="http://www.torstenwoywod.de/HilfeLBH.JPG" border="0" alt="(c) Torsten Woywod 2010" />Heute bitten wir um Eure dringliche Mithilfe:</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich hatten wir einen Überraschungs-Plan ausgearbeitet, der derart ausgefeilt war, dass uns bereits die ersten Bewerbungsschreiben zur Nageldesignerin erreichten.<br />
Alles lief vollkommen reibungslos, und so bogen wir schließlich voller Stolz und Vorfreude auf die Zielgerade ein, wo die reizvollste aller Versuchungen einen Hinterhalt geplant hatte, der unseren Plan durchkreuzte:</p>
<p><span id="more-1235"></span>Ein Paar Schuhe!</p>
<p><em>Purpurne</em> Schuhe!!</p>
<p style="text-align: justify;">Daher sind wir -nun- auf EURE Hilfe angewiesen:<br />
Leitet <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hs_8sigbRnA" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;"><strong>dieses Video</strong></span></a> weiter, teilt unseren <a href="http://www.facebook.com/Lieblingsbuchhandlung" target="_blank">facebook-Link</a>, sagt es jedem, den ihr kennt und/oder dem ihr begegnet, &#8230;und helft mit, dass wir unseren Plan (doch noch) in die Tat umsetzen können! &#8211; Alles, was wir dazu brauchen, ist ein einziger Buchstabencode eines Ballonkärtchens! -</p>
<p>Bis heute gibt es exakt 111 Indizien (=entflohene Ballons).</p>
<p>Sachdienliche Hinweise bitte an:<br />
<a title="http://www.facebook.com/Lieblingsbuchhandlung" dir="ltr" rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/Lieblingsbuchhandlung" target="_blank">http://www.facebook.com/Lieblingsbuchhandlung</a></p>
<p style="text-align: justify;">Danke!!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormalCxSpFirst" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Autor:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=156" target="_self"><span style="color:  #ff0000;"><strong>Torsten Woywod</strong></span></a> <span style="text-decoration: underline;">Kategorie:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?cat=1" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Allgemeines</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>/ / Unsichtbar</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 18:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Druckfrisch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Unsichtbar&#8221;, der neue Roman von Paul Auster, lässt sich nur schwerlich zusammenfassend umschreiben, ohne der Handlung oder weiterführenden Interpretationen vorzugreifen. &#8220;Unsichtbar&#8221; ist ausgesprochen vielschichtig und von solch atmosphärischer Dichte, dass es sich kaum auf ein bloßes Handlungsgerüst reduzieren lässt. Daher reiße ich die Geschichte an dieser Stelle lediglich an: New York, 1967. Adam Walker, 20jähriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="links" src="http://www.torstenwoywod.de/Us.jpg" border="0" alt="(c) rowohlt 2010" /></p>
<p style="text-align: justify;"><em>&#8220;Unsichtbar&#8221;</em>, der neue Roman von Paul Auster, lässt sich nur schwerlich zusammenfassend umschreiben, ohne der Handlung oder weiterführenden Interpretationen vorzugreifen. <em>&#8220;Unsichtbar&#8221;</em> ist ausgesprochen vielschichtig und von solch atmosphärischer Dichte, dass es sich kaum auf ein bloßes Handlungsgerüst reduzieren lässt. Daher reiße ich die Geschichte an dieser Stelle lediglich an:</p>
<p style="text-align: justify;">New York, 1967. Adam Walker, 20jähriger Literatur-Student der Columbia University, lernt auf einer Party den französischen Gastprofessor Born sowie dessen Freundin Margot kennen. Aus dieser Bekanntschaft entspinnt sich für Walker sehr bald ein attraktives Angebot, journalistisch zu arbeiten &#8211; und zugleich macht ihm Margot [über]deutlich, dass auch sie Interesse an ihm hegt, was in ihrem Fall <span id="more-1230"></span>jedoch weniger mit beruflichen Interessen zu tun hat&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Wie in der Folge dieser Szenerie, wird im Laufe des Romans immer wieder Spannung aufgebaut, die sich dann entlädt &#8211; aber nie zur Gänze. Irgendwann trifft Walker die beiden in Paris wieder, irgendwann wechselt die Erzählperspektive, irgendwann wird ein Buch zitiert, irgendwann sind 40 Jahre vergangen, und immer wieder sind wir ungläubig, schockiert, fassungslos. <em>&#8220;Unsichtbar&#8221;</em> ist ein Buch über Beziehungen und Bande, Netzwerke, Dummheiten, Intrigen, Familie[n], Literatur, Ansehen, persönliche Eitelkeiten, Liebe, Grundsätze und Ideale&#8230; vor allem aber über das Spiel mit Wahrheit und Lüge.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach etwa einem Drittel der Lektüre war ich atemlos schockiert [was sich im weiteren Verlauf wiederholte ("34 ...")], und bzw. doch am Ende&#8230; wird jeder Leser anders denken und empfinden, mutmaße ich.</p>
<p>- Ein großartiges Buch, für mich jedoch kein &#8216;Thriller&#8217;, zu welchem der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,707322,00.html" target="_blank">Spiegel</a> es machte&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Beurteilung: sehr gut</strong></span></p>
<p>&#8220;Unsichtbar&#8221; von Paul Auster</p>
<p>[ <span style="text-decoration: underline;">Übersetzer:</span> Werner Schmitz / <span style="text-decoration: underline;">Originaltitel:</span> "Invisible" ]</p>
<p>ISBN 9783498000813 [rowohlt Verlag, Gebundene Ausgabe, 19.95EUR] &#8211; <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (9783498000813)" target="_blank">HABEN!!</a></span></strong></p>
<p>ISBN 9783898139663 [Der Audio Verlag, Hörbuch (6 CDs), ca.24.99EUR] &#8211; <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="mailto:Torsten.Woywod@gmx.de?subject=LBH-Bestellung  (9783898139663)" target="_blank">HABEN!!</a></span></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rezensent:</span> <strong><a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=156" target="_self">Torsten Woywod</a></strong> <span style="text-decoration: underline;"> Kategorie:</span> <span style="color: #ff0000;"><strong><a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?cat=3" target="_self">Druckfrisch</a></strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<item>
		<title>/ / Buchgrüße aus Kamen. &#8211; Episode #3.</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die dritte Ausgabe unserer Aktion &#8220;Buchgrüße aus Kamen. &#8211; Weil Literatur verbindet.&#8221; ist ab sofort nicht nur in Form eines [neuen] Videos abrufbar, sondern beschert auch diesmal fünf Postboten die ehrenvolle Aufgabe des Buchgruß-Zustellens. In der aktuellen Episode präsentiert meine hoch geschätzte Kollegin Karin Becker ihr Lieblingsbuch &#8220;Stirb ewig&#8221; von Peter James, erschienen in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="rechts" src="http://www.torstenwoywod.de/BG3.jpg" border="0" alt="(c) Torsten Woywod 2010" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die dritte Ausgabe unserer Aktion <strong><a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?p=1086" target="_self">&#8220;Buchgrüße aus Kamen. &#8211; Weil Literatur verbindet.&#8221;</a> </strong>ist ab sofort nicht nur in Form eines [neuen] Videos abrufbar, sondern beschert auch diesmal fünf Postboten die ehrenvolle Aufgabe des Buchgruß-Zustellens.</p>
<p style="text-align: justify;">In der aktuellen Episode präsentiert meine hoch geschätzte Kollegin <strong><a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=415" target="_self">Karin Becker</a></strong> ihr Lieblingsbuch &#8220;Stirb ewig&#8221; von Peter James, erschienen in den Fischer Verlagen.</p>
<p><span id="more-1220"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jy2u-pRPA2U" target="_blank"><strong>HIER</strong></a> buchgrüßt sie per Videobotschaft,</p>
<p style="text-align: justify;">und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QUiWSztPo3I" target="_blank">an dieser Stelle</a> wird noch einmal erklärt, was es mit der Aktion auf sich hat.</p>
<p style="text-align: justify;">- Solltet Ihr erst jetzt auf die gesamte Aktion aufmerksam geworden sein, legen wir Euch wärmstens unsere facebook-Freundschaft ans Herz [<a href="http://www.facebook.com/Lieblingsbuchhandlung" target="_blank">hier</a> auf "Gefällt mir" klicken &amp; Eure Adressdaten per Mail an Lieblingsbuchhandlung@yahoo.de übermitteln], mit der ihr automatisch für die nachfolgenden Buchgrüße registriert seid&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Und nun:<br />
<strong>Viel Spaß &amp; Erfolg!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">P.S.: Sollte Euch kein Buchgruß zugelost worden sein, könnt Ihr den Titel alternativ im <a href="http://hagena-buch.shop-asp.de/shop/action/productDetails/5469135/peter_james_stirb_ewig_3596168724.html" target="_blank">HAGENA-Online-Shop</a> erstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormalCxSpFirst" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Autor:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?page_id=156" target="_self"><span style="color:  #ff0000;"><strong>Torsten Woywod</strong></span></a> <span style="text-decoration: underline;">Kategorie:</span> <a href="http://www.torstenwoywod.de/wordpress/?cat=1" target="_self"><span style="color: #ff0000;"><strong>Allgemeines</strong></span></a></p>
<p style="text-align: justify;">
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